Als ich zum ersten Mal den kleinen Salon betrat, erwartete ich eigentlich nichts Besonderes.
Ein einfacher Haarschnitt, ein bisschen Smalltalk – so wie immer. Doch schon beim Eintreten merkte ich, dass dieser Ort anders war.
Es roch nach warmem Shampoo, nach Kräutern und ein wenig nach Kaffee. Und hinter dem Stuhl stand sie – eine Frau mit einem ruhigen Lächeln und Augen, die sofort zeigten, dass sie ihren Beruf liebte.
Ihr Name war Karin.
Beim ersten Besuch schnitt Sie mir einfach die Haare. Aber selbst das fühlte sich anders an. Jede Bewegung war ruhig, bedacht und fast schon liebevoll, als wären meine Haare etwas Wertvolles.
Nicht einfach nur Haare – eher wie ein Schatz, den man pflegen muss.
Beim zweiten Besuch begann Sie, mir etwas über Haare zu erzählen. Nicht auf eine belehrende Art, sondern ganz nebenbei, während sie arbeitete.
„Weißt du eigentlich,“ sagte Sie und massierte sanft meine Kopfhaut, „dass die Haarwurzeln viel mehr sind als nur der Anfang eines Haares?“
Ich schüttelte leicht den Kopf.
„Die Haarwurzel ist wie ein kleiner Garten im Kopf. Wenn du ihn gut pflegst, wachsen starke, gesunde Haare. Wenn du ihn schlecht behandelst – mit Stress, falschen Produkten oder zu viel Hitze – dann leidet nicht nur das Haar. Auch die Kopfhaut und manchmal sogar dein Wohlbefinden.“
Sie erklärte mir, dass in der Kopfhaut viele Nerven liegen. Wenn sie massiert wird, entspannt sich der ganze Körper. Das Gehirn bekommt Signale von Ruhe und Sicherheit.
„Darum fühlen sich viele Menschen nach einem guten Friseurbesuch wie neu geboren“, sagte sie lächelnd.
Beim dritten Besuch passierte etwas, womit ich nie gerechnet hätte.
Nachdem sie fertig war und ich im Spiegel mein neues Spiegelbild betrachtete, stellte Sie die Schere beiseite und sagte:
„Ich mache mir gleich einen Kaffee. Hast du Lust, noch kurz zu bleiben?“
Wir setzten uns in eine kleine Ecke des Salons. Zwischen Pflanzen, Handtüchern und dem leisen Summen der Musik tranken wir Kaffee und redeten. Nicht über Frisuren – sondern über das Leben.
Von diesem Tag an wurden wir Freunde.
Ich verstand immer mehr, warum ihre Kunden so gerne zu ihr kamen. Für Karin war jedes Haar etwas Besonderes. Sie behandelte jeden Kopf so, als läge darauf etwas Kostbares.
„Haare sind ein Teil der Persönlichkeit“, sagte sie einmal. „Wenn sich jemand mit seinen Haaren wohlfühlt, verändert sich die ganze Ausstrahlung.“
Bei ihr bekam man nicht nur einen Haarschnitt.
Man bekam Wissen, Entspannung, Wellness und ein Gefühl von Wertschätzung. Ihre Hände arbeiteten ruhig, ihre Stimme erklärte Dinge über Pflege, Haarwurzeln und Kopfhaut, und währenddessen fiel der Stress einfach von einem ab.
Viele Kunden sagten nach dem Aufstehen aus dem Stuhl dasselbe:
„Ich fühle mich, als wäre ich neu geboren.“
Und jedes Mal lächelte Karin nur still – weil sie genau wusste, dass Sie ihren Beruf nicht einfach nur ausübte.
Sie lebte ihn.
Mit ganzem Herzen. ✂️☕
Hannelore war 86 Jahre alt und hatte ihr ganzes Leben lang mit Schönheit gearbeitet. Früher war sie Schaufensterdekorateurin in Hersbruck gewesen. In den großen Fenstern der Geschäfte hatte sie kleine Welten erschaffen: Frühling mit Blumen aus Papier, Weihnachten mit funkelnden Sternen, Herbst mit goldenen Blättern. Die Leute blieben stehen, schauten und lächelten – und Hannelore wusste, dass ihre Arbeit etwas in Ihnen berührte.
Sie wohnte schon lange neben mir. Eine kleine, freundliche Frau mit wachen Augen und ruhigen Händen, die noch immer erstaunlich sicher waren, wenn Sie etwas gestaltete.
Doch die letzten Jahre waren nicht immer leicht für Sie gewesen.
Einmal war Sie im Garten gestürzt. Ich erinnere mich noch genau daran: Es war ein warmer Nachmittag, und plötzlich hörte ich ihren schwachen Ruf über den Zaun. Sie war über eine Kante gestolpert und konnte nicht mehr alleine aufstehen. Ich half ihr ins Haus, versorgte Sie und blieb bei ihr, bis sie vom Sanitäter gerettet wurde.
Ein anderes Mal war es schlimmer.
Ihr Mann war gestorben. Nach so vielen gemeinsamen Jahren blieb plötzlich nur noch Stille in ihrem Haus zurück. Hannelore wirkte kleiner, als würde die Einsamkeit die Räume um Sie herum größer machen. In dieser Zeit besuchte ich Sie sehr oft, brachte ihr manchmal etwas mit oder setzte mich einfach zu ihr. Wir redeten, tranken kaffe und genießen Kuchen oder schwiegen auch nur zusammen.
Und dann kam der Tag, an dem ich ihr das Leben rettete.
Sie hatte zuhause einen Unfall gehabt. Als ich zufällig bei Ihr angerufen habe, Instinkt, merkte ich sofort, dass etwas nicht stimmte. Sie brauchte dringend Hilfe. Alles ging schnell – ich rannte zur Ihr in die Wohnung, informierte Notarzt und Reanimation, heulend stand ich da und sagte zu Ihr, nein meine Liebe Du verlässt mich noch nicht, Sie kam wieder zu sich! Ich hab ihr zu trinken und dann kam auch schon der Notarzt! Es war alles wieder gut und die Ärzte gingen wieder ohne Hannelore. Ich kümmerte mich um Sie und bin bei ihr geblieben. Später sagten die Ärzte, dass es wirklich knapp gewesen war.
Hannelore vergaß das nie.
Liebe Hannelore auch ich vergesse dies nie.
und weil ich weiß das Du vergesslich wirst, werde ich für dich da Sein, wie Du für mich!
Du bleibst ein Herz in meinem Herzen und danke das ich bei Dir diese Erfahrungen erleben durfte mit Dir!
Ein paar Wochen später besuchte ich sie wieder. Sie holte eine flache Mappe. Sie setzte sich an den Tisch, lächelte und sagte mit ihrer ruhigen Stimme:
„Ich habe dir etwas gemacht. Als Dankeschön.“
Vorsichtig öffnete Sie die Mappe.
Darin lag ein Blatt, auf dem in wunderschöner, kunstvoller Schrift ein Name stand: Urli’s. Geschrieben in altdeutscher Schrift, mit feinen Verzierungen, geschwungenen Linien und kleinen Ornamenten, wie man sie heute kaum noch sieht. Man erkannte sofort, dass dort jemand mit viel Erfahrung, Geduld und Herz gearbeitet hatte.
Es war nicht einfach nur Schrift. Es war Kunst.
„Schaufenster habe ich mein Leben lang gestaltet“, sagte sie leise. „Aber das hier ist für dich.“
Ich spürte, dass dieses Blatt mehr war als nur ein Geschenk. Es war ihre Art, Danke zu sagen. Für Hilfe, für Zeit, für Menschlichkeit.
Hannelore war eine wunderbare, nette Frau. Eine Nachbarin, wie man sie sich nur wünschen kann. Jemand, der trotz allem, was das Leben bringt, Wärme und Dankbarkeit im Herzen trägt.
Sie sagte mal zu mir: Wenn ich sterbe hinterlasse ich nichts in der Welt! Urli‘s wird das hiermit verändern!
Hannelore hat etwas besonderes und wunderschönes hinterlassen für Urli‘s.
Und jedes Mal, wenn ich diesen Namen in der altdeutschen Schrift sehe, denke ich an sie – an ihre ruhigen Hände, ihr freundliches Lächeln und daran, dass manchmal die schönsten Dinge aus einfachen Gesten entstehen.
Herzlichen Dank liebe Hannelore!
Du wirst immer in meinem Herzen sein.
Manchmal beginnt Theater nicht auf der Bühne, sondern im Leben.
Durch eine Freundin bekam ich den Kontakt zum Theater Glückserei in Lauf an der Pegnitz. Aus dieser Begegnung entstand etwas sehr Schönes: Ich bekam die Möglichkeit, dort ein Bühnenbild zu erstellen.
Dies habe ich mit großer Freude getan.
Mit Farben, Gedanken und viel Gefühl entstand eine Kulisse, die später im Stück Die Wunderübung als Hintergrund eingesetzt wurde. Es war ein besonderer Moment zu sehen, wie das Bild Teil der Bühne wurde und das Spiel der Schauspieler begleitete.
Manchmal sind es genau solche kleinen Wege, aus denen etwas Größeres wächst – aus Begegnungen, Vertrauen und dem Mut, gemeinsam etwas entstehen zu lassen.
Ich bedanke mich auch hier von Herzen bei Susanne Bayer für diese Herz-zu-Herz-Tat.
Denn solche Einsätze geschehen nicht aus Pflicht,
sondern aus Liebe zueinander und zur Kunst.
Und vielleicht ist genau das die wahre Magie des Theaters. Dies werde ich jedoch noch tiefer in einem weiteren Artikel und Erfahrungspunkten erklären.
Die „Wunderübung“ ist noch bis Jahresende in der Glückserei Lauf zu sehen.
Als ich damals in den gemeinnützigen Verein am Bodensee kam, war ich begeistert.
Die Idee war einfach und schön: Menschen zusammenbringen, gemeinsam etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun und Projekte auf die Beine stellen, die alleine niemand geschafft hätte.
Mit der Zeit engagierte ich mich immer mehr. Ich übernahm Aufgaben, organisierte Dinge und brachte viele Ideen ein.
Doch es gab viele EGOS die mit Macht diesen Verein leiteten. Und Ideen von Mitgliedern einfach unterdrückten!
Somit ging es dann immer mehr zu Mitgliedsverluste.
Dann war keiner mehr da, der den Verein mit führen wollte! Also sagte ich freiwillig ich werde es tun.
Schließlich wurde ich in den Vorstand gewählt.
Ich war eigentlich geschockt, das man mir dies zutraute. Und ich wollte alles richtig machen.
Also begann ich, Verantwortung zu übernehmen – immer mehr Verantwortung. Ich musste mir selbst alles lernen. Ich plante Veranstaltungen, traf Entscheidungen, schrieb Konzepte und versuchte, den Verein voranzubringen. Und bei jeder Aufgabe durfte ich neu lernen. Oft dachte ich mir:
Wenn ich es nicht mache, macht es keiner. So war auch die Situation.
Am Anfang funktionierte das sogar.
Doch langsam veränderte sich etwas.
Die Treffen wurden stiller. Diskussionen wurden kürzer. Einige Mitglieder, die früher voller Ideen waren, meldeten sich immer weniger zu Wort.
Manche kamen seltener. Manche hörten ganz auf zu kommen.
Ich verstand es zunächst nicht. Ich arbeitete doch für den Verein. Ich investierte Zeit, Energie und Herzblut.
Und ich dachte es liegt an mir!
Bis zu einem Abend nach einer Sitzung.
Ein älteres Mann in meinem Privaten leben blieb noch kurz sitzen. Wir redeten ein wenig, und irgendwann sagte er ruhig:
„Weißt du… ein Verein lebt nicht von einer starken Person. Ein Verein lebt von vielen Menschen, die gemeinsam gehen.“
Dieser Satz traf mich, obwohl ich es selbst sehen und erleben durfte. Und diesem Mann bin ich sehr Dankbar!
Auch ich durfte lernen! Ich hatte geglaubt, ich müsse den Verein tragen.
Doch in Wirklichkeit hatte ich ihm den Raum genommen zu wachsen.
Denn ein Verein ist kein Projekt einer einzelnen Person.
Ein Verein ist eine Gemeinschaft.
Von da an begann ich umzudenken. Ich lernte zuzuhören. Ich lernte, Dinge nicht sofort selbst zu lösen. Ich lernte, Verantwortung zu teilen.
Und plötzlich passierte etwas Schönes.
Ideen kamen wieder aus der Runde. Mitglieder übernahmen eigene Projekte. Gespräche wurden lebendig. Menschen fühlten sich wieder gebraucht und gesehen.
Der Verein wurde wieder das, was er sein sollte!
Viele Menschen, die gemeinsam in eine Richtung gehen.
Der Verein existiert heute nicht mehr! Doch ich bin Dankbar ein Mitglied gewesen zu sein und dort etwas gelernt zu haben, was tiefgründiger ging als man sich jemals vorstellen konnte!
Eigene Entwicklung!
Heute weiß ich:
Ein Verein kann nicht von einem Ego geführt werden.
Er kann nur wachsen, wenn alle gemeinsam daran arbeiten.
Wer sich intensiver mit diesem Gedanken beschäftigen möchte, dem empfehle ich dieses Buch:
Manchmal sind es die kleinen Momente, die den größten Unterschied machen. Genau solche Augenblicke möchten wir hier festhalten: neue Ideen, liebevolle Projekte, besondere Begegnungen und alles, was die Urli’s‑Welt ein Stückchen bunter macht.
In den kommenden Wochen findest du hier regelmäßig frische Einblicke hinter die Kulissen, spannende Updates und Geschichten, die berühren. Wir arbeiten bereits an neuen Motiven, erweitern unsere kleinen Herz‑Abenteuer und entwickeln Formate, die dir ein Lächeln schenken sollen.
Bleib also gerne dran – die Urli’s haben viel vor, und wir freuen uns darauf, dich mitzunehmen.
Jede Emotion, jedes Lächeln, jedes Herzklopfen bekommt bei uns sein eigenes Symbol.
Unsere Urli’s‑Mojis sind liebevoll gestaltet, verspielt und universell verständlich.
Was ist ein Urli’s‑Moji
Urli’s‑Moji (ausgesprochen Moh‑dschi) ist unser eigenes kleines Emotions‑Icon.
Ein Symbol, das zeigt, was Worte manchmal nicht ausdrücken können.
Sag’s mit einem Urli’s‑Moji
Ob Freude, Dankbarkeit, Überraschung oder ein stiller Gruß –
mit einem Urli’s‑Moji sagst du es auf die schönste Art.
Urli’s auf der Bühne – wenn Marke zum Erlebnis wird
Mit Urli’s wird jede Bühne zur eigenen Markenwelt.
Unser Bild dient als beeindruckender und kraftvoller Bühnenhintergrund, der Atmosphäre schafft, Emotionen weckt und das Publikum unmittelbar mitnimmt.
Mehr als ein Auftritt
Ein Auftritt mit Urli’s bedeutet nicht nur Sichtbarkeit.
Es ist ein Erlebnis, bei dem Marke, Vision und Kreativität zu einem stimmigen Gesamtbild verschmelzen.
Für Events, Messen und Shows
Ob Live‑Event, Messe oder Show – der Markenauftritt mit Urli’s bleibt im Gedächtnis und setzt ein klares Zeichen für Authentizität, Charakter und Wiedererkennungswert.
Die Marke Urli’s steht für Qualität, Authentizität und starken Wiedererkennungswert.
Um neue Ideen zu ermöglichen und unsere Reichweite zu erweitern, öffnen wir uns für ausgewählte Lizenzierungen und Kooperationen.
Gemeinsam mehr erreichen
Wir glauben daran, dass gemeinsame Projekte Visionen Wirklichkeit werden lassen.
Ob Produkte, Dienstleistungen oder kreative Markenmomente – jede Anfrage wird individuell geprüft. Dabei legen wir besonderen Wert auf Seriosität, Fairness und eine langfristige, vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Kontakt: lizenzanfragen@urlis.de
Silke Schwarz brachte 2017 die ersten Urli’s‑Cartoons zu Papier – der Beginn einer einzigartigen Figurenwelt. Seitdem sind dutzende Charaktere und tausende Produkte aus ihrem Bleistift entstanden.
Gemeinsam mit ihrem Team entwickelte sie seitdem eine umfangreiche Geschenkartikel‑ und Merchandising‑Kollektion für den internationalen Markt.
Urli’s war bereits auf Ausstellungen und Bühnenshows vertreten und begeistert ein stetig wachsendes Publikum.
Das große Highlight von Urli’s ist derzeit in Arbeit – und wird bald Schritt für Schritt vorgestellt.